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Diese Kreuzfahrtschiffe gehen 2020 an den Start

Die beiden größten deutschen Reedereien, Aida Cruises und TUI Cruises, legen im kommenden Jahr eine Pause in Sachen Neubauten ein. Mehr als zwei Dutzend neue Hochseekreuzfahrtschiffe gehen 2020 aber trotzdem an den Start. Einige davon werden deutsche Urlauber allerdings kaum zu Gesicht bekommen.

„MSC Virtuosa“ (MSC)

Das vierte Schiff der sogenannten Meraviglia-Klasse wird seine erste Saison ab dem 8. November im westlichen Mittelmeer verbringen. Der Name geht laut Reederei auf die musikalische Virtuosität zurück.

Das zeigt sich auch an Bord: zum Beispiel dadurch, dass die einzelnen Decks nach Musikinstrumenten benannt sind. Im Vergleich zu den Schwesterschiffen der „MSC Virtuosa“ wird die Promenade im Schiffsinneren unter einem knapp 100 Meter langen LED-Himmel noch einmal verlängert.

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Die „MSC Virtuosa“ ist zunächst im westlichen Mittelmeer unterwegs

Quelle: dpa-tmn/MSC Kreuzfahrten

„Mardi Gras“ (Carnival Cruise Line)

Die „Mardi Gras“ wird mit 5200 Passagieren das größte Schiff der Flotte von Carnival Cruise Line (CCL) sein. Als erstes US-Kreuzfahrtschiff wird es komplett mit Flüssiggas angetrieben. Highlight an Bord ist eine Achterbahn.

Die Auslieferung ist für Spätsommer 2020 geplant. Der Name „Mardi Gras“ hat Tradition bei CCL, so hieß das erste Schiff des Unternehmens. Seinen Heimathafen wird der Neubau in Port Canaveral in Florida haben.

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Die Achterbahn soll eines der Highlights auf der neuen „Mardi Gras“ werden

Quelle: dpa-tmn/Carnival Cruise Line

„Odyssey of the Seas“ (Royal Caribbean International)

In der Meyer-Werft in Papenburg wird derzeit das 27. Schiff der Royal-Caribbean-Flotte gebaut. Es soll im Herbst 2020 sein Debüt feiern und von den USA aus zu Kreuzfahrten aufbrechen – mit Platz für mehr als 4000 Passagiere.

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Die „Odyssey of the Seas“ wird baugleich mit ihrer Schwester „Ovation of the Seas“ sein

Quelle: dpa-tmn/Press Center Royal Caribbean

„Fridtjof Nansen“ (Hurtigruten)

Wie das nahezu baugleiche Schwesterschiff „Roald Amundsen“ geht auch die „Fridtjof Nansen“ mit etwas Verspätung an den Start. Und wie das Schwesterschiff verfügt auch der Neubau über einen Hybridantrieb mit Akkupacks.

Die ersten Reisen führen ab April von Hamburg aus an der norwegischen Küste entlang. Das Schiff für den Einsatz in polaren Gewässern hat 265 Kabinen.

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Wie die „Roald Amundsen“ geht auch die „Fridtjof Nansen“ mit etwas Verspätung an den Start

Quelle: dpa-tmn/Hurtigruten

„World Voyager“ (Nicko)

Mit der „World Explorer“ ging im Sommer 2019 nach einigen Verzögerungen das erste Hochseekreuzfahrtschiff der Reederei Nicko an den Start. Nun kommt 2020 gleich der Nachfolger. 200 Passagiere sollen auf der „World Voyager“ Platz finden.

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Zweites Schiff für Nicko Cruises: Die „World Voyager“ wird 200 Passagiere fassen

Quelle: dpa-tmn/Nicko Cruises Schiffsreisen GmbH

„Sea Cloud Spirit“ (Sea Cloud Cruises)

Der Dreimastsegler hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wenn er im August 2020 zu seiner Jungfernfahrt aufbricht. 2008 als „Sea Cloud Hussar“ auf Kiel gelegt, ging die Werft kurz vor der Auslieferung insolvent. Erst im vergangenen Herbst bekam Sea Cloud Cruises wieder Zugriff auf den Rumpf.

Erstmalig auf einem Segelschiff soll es einen Passagierlift geben. Von den 69 Außenkabinen sind 25 mit Balkonen versehen. Die Segelfläche ist mit rund 4100 Quadratmetern laut Reederei mehr als doppelt so groß wie bei der „Gorch Fock“. Der höchste Mast misst 57 Meter.

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Die „Sea Cloud Spirit“ wurde schon 2008 als „Sea Cloud Hussar“ auf Kiel gelegt

Quelle: dpa-tmn/Sea Cloud Cruises

„Le Bellot“ und „Le Jacques Cartier“ (Ponant)

Die beiden Schiffe bilden den Abschluss der Explorers-Baureihe, die insgesamt sechs Schiffe umfasst. Die 184 Passagiere der vor allem für wärmere Fahrgebiete vorgesehenen Schiffe finden an Bord unter anderem Unterwasserlounges, die schon von den Schwesterschiffen bekannt sind. Die „Le Bellot“ startet im April, die „Le Jacques Cartier“ im Juli zu ihrer Jungfernfahrt.

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„Le Bellot“ und „Le Jacques Cartier“ von Ponant sind baugleich zu weiteren Schiffen, die bereits in Dienst gestellt wurden

Quelle: dpa-tmn/Ponant

„Costa Firenze“ (Costa)

Das zweite Kreuzfahrtschiff von Costa für den chinesischen Markt wird auch einen Monat im Mittelmeer unterwegs sein. Nach der Indienststellung der „Costa Firenze“ Anfang Oktober 2020 wird der maximal 5200 Passagiere fassende Neubau fünf Seereisen von Triest und Savona aus unternehmen.

Am 2. November 2020 soll die 51-tägige Überfahrt nach Hongkong folgen. In Asien wird das Schiff dann mit chinesischen Gästen an Bord unterwegs sein.

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Für den chinesischen Markt hat Costa die „Costa Firenze“ konzipiert

Quelle: dpa-tmn/Costa Kreuzfahrten

„Enchanted Princess“ (Princess Cruises)

Das fünfte Kreuzfahrtschiff der sogenannten Royal-Klasse von Princess Cruises wird „Enchanted Princess“ heißen. Der Neubau mit Platz für 3660 Passagiere soll im Juni 2020 in Dienst gestellt werden.

Das Schiff wird auf der Fincantieri-Werft in Italien gebaut. 2021 folgt nach der „Enchanted Princess“ (zu Deutsch: „Verzauberte Prinzessin“) noch ein sechstes Schiff der Royal-Klasse.

Kreuzfahrt

Die „Enchanted Princess“ wird auf der Fincantieri-Werft gebaut

Quelle: dpa-tmn/Princess Cruises

„Seven Seas Splendor“ (Regent Seven Seas Cruises)

Das neue Regent-Luxusschiff fährt in seiner Jungfernsaison 2020 in Europa, der Karibik und Nordamerika. Die Premierenfahrt führt im Februar von Barcelona nach Miami. Im Anschluss geht es durch den Panamakanal Richtung US-Westküste und später wieder zurück.

Das Schwesterschiff der „Seven Seas Explorer“ fasst 750 Gäste, die ausschließlich in Suiten unterkommen. Highlight ist die 413 Quadratmeter große Regent Suite mit eigenem Spa-Bereich – und einem Bett im Wert von 180.000 Euro.

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Ein Highlight auf der „Seven Seas Splendor“ ist die 413 Quadratmeter große Regent Suite mit eigenem Spa-Bereich

Quelle: dpa-tmn/Regent Seven Seas Cruises

„Celebrity Apex“ (Celebrity Cruises)

Die „Celebrity Apex“ ist ein Schwesterschiff der „Celebrity Edge“. Das Schiff für 2910 Passagiere bei Doppelbelegung wird ab April 2020 zunächst im Mittelmeer und dann ab Herbst ab Fort Lauderdale in der Karibik kreuzen.

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Die „Celebrity Apex“ wird als Schwesterschiff der „Celebrity Edge“ gebaut

Quelle: dpa-tmn/Press Center Celebrity Cruises

Global Class 1 (Dream Cruises)

Zwar wird das noch namenlose neue Schiff von Dream Cruises bei den MV-Werften in Deutschland gebaut – doch es ist ausschließlich für den asiatischen Markt vorgesehen. Dennoch sind die Zahlen rund um das Schiff beeindruckend: 342 Meter Länge und 5000 Passagiere bei Doppelbelegung. Als Maximalbelegung nennt die Werft sogar 9500 Passagiere.

Kreuzfahrt: Bis zu 9500 Passagiere soll das noch namenlose Schiff der Global Class von Dream Cruises aufnehmen können

Bis zu 9500 Passagiere soll das noch namenlose Schiff der Global Class von Dream Cruises aufnehmen können

Quelle: dpa-tmn/MV Werften Wismar GmbH

„Crystal Endeavor“ (Crystal Cruises)

Das zweite derzeit bei den MV-Werften in Bau befindliche Schiff ist in Sachen Größe genau das Gegenteil: Gerade einmal 200 Passagiere sollen auf dem neuen Expeditionsschiff Platz finden. Helikopter und U-Boote gehören zur Ausstattung. Sechs Gourmet-Restaurants sind geplant.

Das Kreuzfahrtschiff

Die „Crystal Endeavor“ hat Helikopter und U-Boote an Bord

Quelle: dpa-tmn/Crystal Cruises

„Iona“ (P&O Cruises)

Ähnlich wie die Schwesterreedereien Aida Cruises oder Costa setzt auch P&O bei seinen Neubauten auf Flüssiggas. Das nach einer schottischen Insel benannte Schiff „Iona“ soll im Frühjahr zu seiner Jungfernfahrt nach Norwegen aufbrechen. Gebaut wird es derzeit auf der Meyer-Werft in Papenburg.

Kreuzfahrt: P&O Cruises setzt bei der „Iona“ auf Flüssiggas-Antrieb

P&O Cruises setzt bei der „Iona“ auf Flüssiggas-Antrieb

Quelle: dpa-tmn/P&O Cruises

„Scarlet Lady“ (Virgin Voyages)

Mit der „Scarlet Lady“, die derzeit bei Fincantieri gebaut wird, steigt der Milliardär Richard Branson ins Kreuzfahrtgeschäft ein. Der Name soll an eines der ersten Flugzeuge der Airline Virgin Atlantic erinnern. Die bis zu 2700 Passagiere an Bord reisen von Miami aus in die Karibik.

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Richard Branson steigt mit der

Richard Branson steigt mit der „Scarlet Lady“ ins Kreuzfahrtgeschäft ein

Quelle: dpa-tmn/Virgin Voyages

„Silver Moon“ und „Silver Origin“ (Silversea Cruises)

Im August 2020 soll die „Silver Moon“, ein Schwesterschiff der „Silver Muse“ von Silversea Cruises ausgeliefert werden. Sie bietet Platz für 596 Passagiere. Speziell für die Galapagos-Inseln gebaut wird derzeit die „Silver Origin“, die 100 Passagiere beherbergen kann.

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Die „Silver Origin“ wird speziell für die Galapagos-Inseln gebaut

Quelle: dpa-tmn/Silversea Cruises

„Spirit of Adventure“ (Saga Cruises)

Der zweite Neubau des britischen Unternehmens wird derzeit von der Meyer-Werft in Papenburg gebaut. 995 Passagiere finden auf dem Schiff „Spirit of Adventure“ Platz, das sich vor allem an Passagiere über 50 richtet.

Kreuzfahrt: 995 Passagiere sollen auf der

Zweiter Neubau von Saga Cruises: 995 Passagiere sollen auf der „Spirit of Adventure“ Platz finden

Quelle: dpa-tmn/Saga Cruises

„National Geographic Endurance“ (Lindblad Expeditions)

Benannt nach dem Schiff des berühmten Seefahrers Ernest Shackleton bietet das Expeditionsschiff „National Geographic Endurance“ Platz für 126 Passagiere.

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Die „National Geographic Endurance“ ist nach dem Schiff des berühmten Seefahrers Ernest Shackleton benannt

Quelle: dpa-tmn/Lindblad Expeditions

Yachten von Ritz Carlton

Vom Hotel aufs Wasser – die Hotelkette Ritz Carlton stellt in den kommenden Jahren drei Yachten in Dienst, die erste noch namenlose im Februar 2020. Sie soll bis zu 298 Passagiere fassen. Durch die geringe Größe sind auch Liegeplätze direkt in vielen Stadthäfen möglich. Geplant sind sieben- bis zehntägige Reisen, die miteinander kombiniert werden können.

Kreuzfahrt: Die Hotelkette Ritz Carlton stellt in den kommenden Jahren drei Yachten in Dienst – die erste, noch namenlose im Februar 2020

Die Hotelkette Ritz Carlton stellt in den kommenden Jahren drei Yachten in Dienst – die erste, noch namenlose im Februar 2020

Quelle: dpa-tmn/Ritz-Carlton Yacht Collection

„Ocean Victory“ (Albatros Expeditions)

Die Auslieferung des Expeditionsschiffs „Ocean Victory“ mit 80 Kabinen ist für Herbst 2020 geplant.

Kreuzfahrt: Die

Die „Ocean Victory“ wird ein Schwesterschiff der „Greg Mortimer“

Quelle: dpa-tmn/Sunstone Ships Inc.

„Ultramarine“ (Quark Expeditions)

Fast ausschließlich für Fahrten in der Arktis und Antarktis ist das neue Expeditionsschiff „Ultramarine“ des US-Anbieters Quark Expeditions ausgelegt. Besonderheit an Bord sind zwei Helikopter. Start ist während der Saison 2020/21 in der Antarktis.

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Die „Ultramarine“ wird fast ausschließlich in der Arktis und Antarktis fahren

Quelle: dpa-tmn/Quark Expeditions

„Ecoship“ (Peace Boat)

Es könnte ein Blick in die Zukunft der Kreuzfahrt sein: Die aus Japan stammende NGO Peace Boat will im April 2020 ihr „Ecoship“ – angetrieben unter anderem mit Wind- und Sonnenenergie – an den Start bringen. Der Name ist dabei Programm. Klassische Kreuzfahrten wird es allerdings nicht geben, stattdessen Bildungs- und Forschungsreisen.

Sieht so die Kreuzfahrt der Zukunft aus? Das

Sieht so die Kreuzfahrt der Zukunft aus? Das „Ecoship“ wird mit Sonnen- und Windenergie angetrieben

Quelle: dpa-tmn/Peace Boat

„Coral Geographer“ (Coral Expeditions)

Ganz am Ende des Jahres 2020 soll die „Coral Geographer“ an den Start gehen, ein 120 Passagiere fassendes Expeditionsschiff – das fünfte der australischen Reederei. Es wird vor allem in den Gewässern um Australien fahren.

Kreuzfahrt: Die

Die „Coral Geographer“ fährt vor allem rund um Australien. Sie ist ein Schwesterschiff der „Coral Adventurer“

Quelle: dpa-tmn/Coral Expeditions

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